Nadelbäume

Kiefer, Fichte, Tanne, Lärche und Eibe: ein Überblick über die Nadelgehölze, die in Tschechien wachsen, und wie man sie voneinander unterscheidet.

Was sind Nadelbäume?

Nadelgehölze (Pinopsida) sind Nacktsamer – ihre Samen sind nicht in einer Frucht eingeschlossen, sondern liegen frei auf den Schuppen der Zapfen. Sie gehören zu den ältesten und am weitesten verbreiteten Gehölzen der Erde: Sie wachsen von der subarktischen Taiga bis zu den Bergwäldern der Subtropen.

  • Meist immergrüne Gehölze; sommergrün ist bei uns zum Beispiel die Lärche.
  • Die Blätter haben die Form steifer, schmaler Nadeln oder kleiner Schuppen.
  • Die Blüten (Zapfenblüten) sind eingeschlechtig und werden vom Wind bestäubt.
  • Weltweit sind rund 70 Gattungen und über 600 Arten bekannt.
  • Sie liefern den Großteil des Bau- und Papierholzes, viele werden zudem als Ziergehölze kultiviert.

Übersicht der in Tschechien wachsenden Nadelgehölze

Gliederung nach der aktuellen Systematik. Berücksichtigt sind heimische sowie bei uns häufig kultivierte Gattungen.

Kiefernartige (Pinales) – Kieferngewächse (Pinaceae)

Zypressenartige (Cupressales) – Zypressengewächse (Cupressaceae)

Zu den Zypressengewächsen zählen heute auch die Gattungen, die früher der eigenständigen Familie der Sumpfzypressengewächse (Taxodiaceae) zugeordnet wurden.

  • Wacholder (Juniperus) – einziger heimischer Vertreter der Familie in Tschechien
  • Scheinzypresse (Chamaecyparis)
  • Lebensbaum, Thuja (Thuja)
  • Morgenländischer Lebensbaum (Platycladus)
  • Hiba-Lebensbaum (Thujopsis)
  • Sicheltanne (Cryptomeria)
  • Mammutbaum (Sequoiadendron)
  • Urweltmammutbaum (Metasequoia)
  • Sumpfzypresse (Taxodium)

Zypressenartige (Cupressales) – Eibengewächse (Taxaceae)

Hinweis: Die Übersicht erfasst nicht alle Gehölze, die in Tschechien wachsen; wir erweitern sie nach und nach.